{"id":2742,"date":"2015-05-30T23:08:15","date_gmt":"2015-05-30T22:08:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.karinfelbermayr.net\/?page_id=2742"},"modified":"2019-04-30T14:46:42","modified_gmt":"2019-04-30T13:46:42","slug":"statement-mask-vienna","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.capitana-f.net\/en\/statement\/statement-mask-vienna\/","title":{"rendered":"Statement MASK"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.capitana-f.net\/en\/artwork\/mask-solo-2011\/\"><strong><em>MASK<\/em><\/strong><\/a> verhandelt neben diversen kunstimmanenten Topoi die Malerei als Dispositiv im Dispositiv der Kunst und ist formal an dem Kompositionsschema der leeren Mitte orientiert.<\/p>\n<p>Eine kritisch-postavantgardistische Selbstpositionierung erfordert Konsequenzen, die nur im Zusammenhang kontextuell anderer Konsequenzen zu verstehen sind. Wenn l\u00e4ngst alle Bilder zu Sonden geworden sind in einer von Ingenieuren und K\u00fcnstlern zunehmend kognitionswissenschaftlich erschlossenen Welt, dann kann diese nur im Rahmen von <em>Kontrollprojekten<\/em> mit einem hohen Ma\u00df an \u00dcberraschungs- und Unbestimmtheitswahrscheinlichkeiten gestaltet werden. Auch im Falle der Kunst ist eine ihrer Funktionen die <em>Bereitstellung eines Potenzials der Selbstbeobachtung, das jederzeit durch Zwecksetzungen der Abbildung sowohl maskiert als auch genutzt werden kann<\/em> (Dirk Baecker 2007).<\/p>\n<p><em>Wir erzeugen eine Existenz, indem wir die Elemente einer dreifachen Identit\u00e4t auseinander nehmen. Wir k\u00f6nnen nicht irgendetwas kennzeichnen, ohne zwei Zust\u00e4nde zu definieren, und wir k\u00f6nnen nicht zwei Zust\u00e4nde definieren, ohne drei Elemente zu erschaffen: Was das Ding ist, was es nicht ist, und die Grenze dazwischen. <\/em><\/p>\n<p><em>Selbstbez\u00fcgliche Paradoxa, die durch die Theorie der Typen ausgeschlossen werden, sind nicht schlimmer, als \u00e4hnliche selbstbez\u00fcgliche Paradoxa, die in der gew\u00f6hnlichen Gleichungstheorie<\/em> (und im Alltagserleben ) <em>als recht akzeptabel gelten.<\/em><\/p>\n<p>Mit der Einsicht zu unbestimmter Selbstbestimmung sind wir imstande, <em>eine allgemeinere Form wahrzunehmen, in einem Vorgang ohne Ende. Es sind die Gesetze dieser Form, nicht so sehr jene der Logik, die ich versucht habe, aufzuzeichnen. Auf dieser Stufe kann das Universum nicht unterschieden werden von der Art, wie wir es behandeln, und die Welt mag erscheinen wie zerrinnender Sand unter unseren F\u00fc\u00dfen<\/em> (George Spencer-Brown 1967, 1969, 1972, 1994).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.capitana-f.net\/wp-content\/uploads\/K.Felbermayr_MASK04web.jpg\" alt=\"\" title=\"K.Felbermayr_MASK04web\" width=\"500\" height=\"341\" class=\"alignnone size-full wp-image-1331\" srcset=\"https:\/\/www.capitana-f.net\/wp-content\/uploads\/K.Felbermayr_MASK04web.jpg 500w, https:\/\/www.capitana-f.net\/wp-content\/uploads\/K.Felbermayr_MASK04web-150x102.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><br \/>\n<em>MASK<\/em>, Installation view Kunstraum Bernsteiner, Vienna, 2011 \/ 2012, Photo: Lisa Rastl<\/p>\n<p><br class=\"spacer_\" \/><\/p>\n<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MASK verhandelt neben diversen kunstimmanenten Topoi die Malerei als Dispositiv im Dispositiv der Kunst und ist formal an dem Kompositionsschema der leeren Mitte orientiert. Eine kritisch-postavantgardistische Selbstpositionierung erfordert Konsequenzen, die nur im Zusammenhang kontextuell anderer Konsequenzen zu verstehen sind. Wenn l\u00e4ngst alle Bilder zu Sonden geworden sind in einer von Ingenieuren und K\u00fcnstlern zunehmend kognitionswissenschaftlich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":1534,"menu_order":3,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.capitana-f.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2742"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.capitana-f.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.capitana-f.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.capitana-f.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.capitana-f.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2742"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/www.capitana-f.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2742\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4231,"href":"https:\/\/www.capitana-f.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2742\/revisions\/4231"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.capitana-f.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1534"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.capitana-f.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2742"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}