{"id":227,"date":"2009-12-21T16:11:33","date_gmt":"2009-12-21T15:11:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.karinfelbermayr.net\/?page_id=227"},"modified":"2023-10-08T15:36:45","modified_gmt":"2023-10-08T14:36:45","slug":"texte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.capitana-f.net\/en\/texte\/","title":{"rendered":"Articles"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p><strong>Jennifer Graubener: <em>Werte_Gemeinschaft<\/em>, Textauszug aus dem Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Galerie Schwartzsche Villa, Berlin 2017.<\/strong><br \/>\n\u201e(&#8230;) Welchen Einfluss haben Wertvorstellungen auf die Entstehung von Kunst und welche (immateriellen und materiellen) Werte gehen gleichzeitig aus der produzierten Kunst hervor? In \u00e4hnlicher Weise dekonstruiert die K\u00fcnstlerin Karin Felbermayr den Begriff einer Wertegemeinschaft. Sie befragt in ihrer Videoperformance die wechselseitige Beziehung von medialen Inszenierungen und deren Einfluss auf Werte und Gesellschaften. In ihrem Video \u201ePerson #25\u201c nimmt sie in schneller Abfolge verschiedene Gesten und Posen ein, die der Parf\u00fcmwerbung entlehnt sind. Wir alle kennen die Gesten und Posen der Werbewelt, die zahlreiche Imaginationen und Assoziationen schaffen. Hier verh\u00e4lt es sich anders. Die K\u00fcnstlerin zeigt sich hinter verschiedenen farblichen Masken, die Posen wirken blutleer \u2013 und trotzdem: sie bleiben auf eine eigent\u00fcmliche Weise sexuell aufgeladen. Die Arbeit konfrontiert die Betrachterinnen und Betrachter damit, in welcher Intensit\u00e4t solche Performanzen unsere Werte und Bewertungen mitpr\u00e4gen. (&#8230;)\u201c<\/p>\n<p><strong>Sabeth Buchmann: <em>Woman without Qualities \/ Art with Qualities<\/em>. In: Karin Felbermayr, <em>Performative Elements<\/em>, Verbrecher Verlag, Berlin 2007. Translation: Ann Robertson.<\/strong><br \/>\n&#8220;Post avant-garde and neo-avant-garde artists and art theorists of both genders have endeavoured to &#8220;re-gender&#8221; modern art and art history through analysis and confrontations with anti-binary counter images parallel to the development of prescribed societal and medial perceptions of a woman\/man, female\/male gender difference. Insights into the socially produced nature of subjects succeeded in (&#8230;)&#8221;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.capitana-f.net\/en\/artwork\/text-s-buchmann\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">read full text<\/a><\/p>\n<p>&#8221; (&#8230;) If we pursue Felbermayr\u2019s motto &#8220;Stereotype as a Masquerade&#8221;, then &#8220;Mask&#8221; stands for that which determines the production conditions of identity (as men and\/or women). Just as Butler maintains that deviation from the norm is constitutive of the norm itself, it is the distorting and fictionalizing appearance of gender characters which suggests the existence of a supposedly &#8220;submerged&#8221; hidden truth, but this in turn is only an imagined image, one we cannot actually see, but are only able to project. Consequently, rather than implying any certainties about the empirical reality of gender identities, &#8220;Mask&#8221;, &#8220;Gender Gamble&#8221; and &#8220;Stereotype as a Masquerade&#8221; demonstrate to us that these are unstable &#8220;repetitions&#8221; of image citations: ranging from Spiderman through cyborgs to masked demonstrators or Frantz Fanon&#8217;s &#8220;Black Skin White Masks&#8221;, such images turn out to have superimposed, multi-layered, sometimes contradictory levels of meaning with countless breaks. Nevertheless, this does not inevitably restrict the ideological effect of media cultural, political and theoretical narrations which are evoked by the mask topos. (&#8230;)\u201d<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.raum58.de\/archiv\/CaFelbermayr2.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">read more<\/a><a href=\"http:\/\/www.verbrecherverlag.de\/buch\/252\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\nbuy book<\/a><\/p>\n<p><strong>Marion Taube: <em>Gender Studies in Yin &amp; Yang.<\/em> Laudation on the occasion of Art award of Tisa von der Schulenburg-Stiftung, Tisa-Preis 2007<br \/>\n<\/strong><a href=\"https:\/\/www.tisa-stiftung.de\/karinfelbermayr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">read<\/a><\/p>\n<p><strong>Mario Alexander<\/strong> <strong>Weber, <em>CLICK CLACK<\/em>, <em>Wir tauschen K\u00f6rper: Zum Kunst-Buch &#8220;Stereotype as a masquerade&#8221; der K\u00fcnstlerin Karin Felbermayr<\/em>, Literaturkritik.de, No. 6, June 2007<br \/>\n<\/strong>&#8220;(&#8230;) Naturgem\u00e4\u00df schwer tut sich ein Begleitbuch, das die k\u00fcnstlerischen Aktivit\u00e4ten einer Video- und Performancek\u00fcnstlerin abbilden m\u00f6chte. Es ist doch ein gro\u00dfer Unterschied, ob man vor Ort eine Installation auf sich wirken l\u00e4sst oder &#8211; <em>a posteriori<\/em> beziehungsweise in Unkenntnis der Ausstellung &#8211; sich in einem Buch darauf einzulassen versucht. Wie k\u00f6nnte das also &#8220;in echt&#8221; ausgesehen haben? Gerade aus diesem Grund ist &#8220;Stereotype as a masquerade&#8221; ein rundes, sch\u00f6nes Kunst-Buch geworden. Denn das Buch inszeniert eine Ausstellung, die wiederum auf K\u00f6rper-Inszenierungen aufmerksam machen wollte. (&#8230;)&#8221; <a href=\"http:\/\/www.literaturkritik.de\/public\/rezension.php?rez_id=10766&amp;ausgabe=200706\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">read more<\/a><\/p>\n<p><strong>Katrin Pinetzki,<em> Schwarze Masken, hei\u00dfe Posen<\/em>, Ruhr Nachrichten, 13 February 2008<br \/>\n<\/strong>&#8220;Wie eine Maschinenpistole z\u00fcckt sie den Akku-Schrauber und schaut dabei unter ihrer blonden Langhaar-Per\u00fccke grimmig in die Kamera \u2013 ganz klar, hier spielt jemand die Rolle des \u201eBad Girl\u201c, des b\u00f6sen M\u00e4dchens. Die K\u00fcnstlerin Karin Felbermayr inszeniert sich selbst, und das Foto dieser Selbst-Inszenierung wird vielleicht zum Teil ihrer n\u00e4chsten Ausstellung. Mediale Wirkungsweisen und Geschlechterrollen sind Themen, mit denen die Berliner K\u00fcnstlerin sich haupts\u00e4chlich besch\u00e4ftigt. (&#8230;)&#8221;<\/p>\n<p><strong>Cornelia Gockel, <em>Im Grenzgebiet<\/em>, S\u00fcddeutsche Zeitung, 02 January 2007<br \/>\n<\/strong>&#8220;Ob man als Mann oder Frau geboren wird, hat \u2013 wie wir alle wissen \u2013 einen entscheidenden Einfluss auf das sp\u00e4tere Leben: Schon als Kind werden geschlechterspezifische Verhaltensweisen einge\u00fcbt und durch die Umgebung best\u00e4tigt. Trotz vehementer Kritik an der gesellschaftlichen Rollenzuweisung bleibt das System der Zweigeschlechtlichkeit bei uns erhalten. Ein Dazwischen gibt es nicht \u2013 selbst transsexuelle Menschen m\u00fcssen sich irgendwann einmal entscheiden, ob sie nun als Mann oder Frau leben wollen.<br \/>\nIn ihrer Ausstellung \u201eGender Gamble\u201c in der Lothringer13 wirbelt Karin Felbermayr geschlechterspezifische Zuschreibungen und Rollenmuster kr\u00e4ftig durcheinander. Was w\u00e4re, wenn wir uns in einer Art Blue Box befinden w\u00fcrden, in der alles m\u00f6glich ist? (&#8230;)&#8221; <a href=\"http:\/\/www.lothringer13.de\/halle_2006-10_archiv\/archiv\/halle\/2006-gendergamble\/pressereaktionen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">read more<\/a><\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jennifer Graubener: Werte_Gemeinschaft, Textauszug aus dem Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Galerie Schwartzsche Villa, Berlin 2017. \u201e(&#8230;) Welchen Einfluss haben Wertvorstellungen auf die Entstehung von Kunst und welche (immateriellen und materiellen) Werte gehen gleichzeitig aus der produzierten Kunst hervor? In \u00e4hnlicher Weise dekonstruiert die K\u00fcnstlerin Karin Felbermayr den Begriff einer Wertegemeinschaft. 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